Karte von Satorini

Am 16. Juni war es soweit, wir flogen mit Swiss für eine Woche auf die griechische Insel Santorini. Bei der Ankunft nahmen wir ein Taxi um nach dem Hotel Regina mare in Imerovigli zu gelangen. Als wir dort ankamen mussten wir zuerst einmal ca. 30 Minuten warten, bis wir dann von der Chefin des Hotels informiert wurden, dass sie uns das gebuchte Zimmer zum vereinbarten Preis nicht geben könne. Nachdem sie mit der lokalen Reiseleitung telefoniert hatte teilte sie uns mit dass wir in ein anderes Hotel im gleichen Ort gebracht würden. Ein Angestellter fuhr uns dorthin. Der Eingang zu unserem neuen Domizil lag mitten in einer Wohnhäuserreihe, die Rezeption war sehr klein, aber der Herr am Empfang war sehr freundlich. Da wir über die ganze Aktion sehr „sauer „ waren versuchte er uns zuerst einmal zu beruhigen und erklärte uns, wir sollten doch einmal das Hotel und das Zimmer besichtigen und dann könnten wir uns falls wir nicht zufrieden sein sollten, über das ganze unterhalten und weitersehen. Aber er sei sehr sicher, dass es uns da gefallen werde. Tatsächlich uns hätte nichts Besseres passieren können. Von der Hotelanlage welche sich auf dem höchsten Punkt von Imerovigli befand hatte man eine Aussicht auf Firostefani und den Hafen, sogar auf die andere Inselseite in Richtung Akrotiri konnte man sehen. Schon am Anfang wurde uns hier mitgeteilt dass wir in dieser Hotelanlage nur bis am Freitag bleiben können. Das Hotel welches wir vom Freitag bis zur Abreise beziehen würden sei noch viel besser und Exklusiver wurde uns versichert. So wechselten wir am Freitagmittag nach Akrotiri wo wir wieder eine sensationelle Aussicht auf Firostefani und den Hafen hatten. Übrigens gehörten beide Hotels zu den Spitzenhotels auf Santorini, So konnten wir uns sagen „welch ein Glück, dass sie uns im ersten Hotel nicht wollten“! Übrigens war das ganze Theater ein Problem zwischen dem Reiseveranstalter von Griechenland und den Hotels. Unser Reiseveranstalter in der Schweiz hatte sich nach unserem Telefonat auch sehr um eine gute Lösung bemüht.

Aber unsere Ferien bestanden ja nicht nur aus Hotelwechsel. So spazierten wir nach „dem Ort“ Firostefani wo alle Touristen welche mit den Kreuzfahrtschiffen im Hafen von Thira anlegen entweder mit der Seilbahn, auf dem Esel oder einige wenige zu Fuss hinkommen. Wir hatten das Glück und konnten am Morgen beim Frühstück auf der Terrasse von welcher man den Blick auf den Hafen hatte zusehen, wie drei Kreuzfahrtschiffe ankamen und es dann losging mit den Tendern, Boot um Boot wurden die „Touris“ zum Hafen gefahren. Gegen Mittag war der Ort „bumsvoll“ mit Touristen, es war fast kein Durchkommen mehr. So fassten wir den Vorsatz erst nach 1700 h wenn wieder alle Kreuzfahrtschifftouristen weg waren, wieder nach dem Ort zu gehen, für uns war das ein Fussmarsch von ca. 15-20 Minuten. Der Hotelmanager machte uns einige Restaurantvorschläge wo er meinte, dass wir gut bedient und sehr zufrieden sein würden. Wir glaubten ihm, und so gingen wir am Abend nach Firostefani ins Restaurant Vanilia. Hier stimmte wirklich alles, wir hatten eine Superaussicht, eine zuvorkommende Bedienung und hervorragendes Essen. Anderntags fuhren wir mit dem Bus nach Thira und begaben uns von dort Richtung roter Strand. Dort gibt es nebst einem schönen ruhigen Strand auch ein wunderschönes griechisches Restaurant am Meer. Zu Fuss muss man von der Busendstation dem Strand entlang gehen, sehr idyllisch und ruhig. Einmal fuhren wir mit dem Bus via Thira nach Kamari, einem Touristen Badeort mit flachem Steinstrand. Nebst vielen kleinen Hotels gab’s dort auch viele kleine Restaurant die um die Touristen buhlten, sowie Souvenirshop und kleine Spezialläden wie zum Beispiel das „ceramics creations.“ Am späteren Nachmittag fuhren wir wieder zu unserem Hotel zurück um den Pool, welcher gerade vor unserem Zimmer war zu geniessen. Von der Terrasse aus beobachteten wir die Rückfahrt der Touristen zu ihren Schiffen.

Am nächsten Tag genossen wir mal nur den Pool und die Ruhe und gegen Abend fuhren wir mit dem Bus nach Oia. Der Hotelmanager hatte uns im sehr feinen Restaurant „Neptune“ einen Platz reservieren lassen, von dort konnten wir wiederum die Ausfahrt der Kreuzfahrtschiffe aus dem Hafen von Santorini, die Touristenströme die sich durch die engen Gassen von Oia bewegten, ein feines Nachtessen und schlussendlich den legendären Sonnenuntergang geniessen und fotografieren.

Am Freitagmittag wurden wir nach Akrotiri in ein neu eröffnetes Luxushotel gebracht, wo wir bis Sonntagmorgen wortwörtlich residierten. Dort genossen wir den zum Zimmer gehörenden Pool, die Ruhe und die Sonne. Der Service war absolut fantastisch, das Nachtessen liessen wir uns auf die Zimmerterrasse bringen, wo wir wieder den Sonnenuntergang sozusagen beim „CandleNight Dinner“, und den Sekt vom Hotel offerierten geniessen konnten. Am Samstag fuhren wir mit dem Bus nach Thira und anschliessend nochmals nach Kamari um am Strand einen kleinen Snack zu genehmigen und dann mussten wir noch „unser Souvenir“ (Dolores Blue, von Manolis Patramanis) kaufen und am Nachmittag ging‘s wieder zurück ins Hotel zum „sönnele“. Am Sonntagmorgen wurden wir von einem Taxi abgeholt und zum Flughafen gebracht. Und so endete unser einwöchiger Urlaub auf der Insel Santorini, welchen wir bestens in Erinnerung behalten werden.

 

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