Bonaire 2003

Auf unserem Rückflug von Perú machten wir einen Stopp auf Bonaire. Wenn man auf dieser Insel den Boden betritt, hat man garantiert allen Alltagsstress sofort vergessen. Auf dem kleinen Flughafen gibt es weder eine grosse Ankunftshalle noch landen hier viele Flieger. Die ca. 60 km von der venezolanischen Küste vorgelagerte Insel der Flamingos,  das „B“ im ABC des ehemaligen holländischen Kolonialbesitzes, ist die zweitgrösste aber am dünnsten besiedelte und am wenigsten vom Tourismus geprägte Insel der niederländischen Antillen. Die Amtssprache ist holländisch. die Einheimischen sprechen Papiamento. Eigentlich hatten wir uns vorgenommen überhaupt nichts zu unternehmen, sondern nur den schönen Strand zu geniessen und den Tag faul auf der Liege zu verbringen, aber dann entschlossen wir  uns doch noch die kleine Hauptstadt Kralendijk zu besichtigen. Für den Weg von unserem Hotel ins Städtchen brauchten wir gerade eben 15 Minuten. Obwohl  hier überall holländischer Einfluss zu spüren ist, dominiert eine tropisch-karibische Atmosphäre. Die Gebäude im Städtchen  wurden ausnahmslos während der letzten 100 Jahre holländischer Kolonialzeit errichtet  und bestechen durch ihren charakteristischen gelben Anstrich. In der Fussgängerzone trifft man auf viele Strassencafés und Geschäfte. Da gerade ein  grosses Kreuzfahrschiff im Hafen ankerte waren alle Geschäfte geöffnet und es herrschte sehr viel Leben in den kleinen Strassen. Doch in der Regel nimmt das Leben  hier seinen gemächlichen und leicht schläfrigen Gang. Nachdem wir  die drei Tage Urlaub geniessen konnten, haben wir Bonaire mit dem Gefühl verlassen, zwar in der Karibik gewesen zu sein, aber doch irgendwie auch in den Niederlanden.


Überarbeitet April 2018



 

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